Deinem Hund die legendären Basics wie „Bei Fuß“ beizubringen ist so unverzichtbar wie sein Name selbst. Die Lektionen der Basic DOGucation geben Dir und Wuffi deshalb klassisches Grundlagenwissen an die Hand – und ans Pfötchen. Eine stabile Basis für eine glückliche Zukunft.

Besonders du als Großstadtnomade brauchst einen Hund, der mit dir Schritt halten kann. Dafür ist das Kommando „Fuß“ oder „Bei Fuß“ unerlässlich. Dein Hund lernt so, verlässlich an deiner Seite zu sein – ganz gleich, ob du auf dem Mauerpark-Flohmarkt, in der S-Bahn oder bei Galeria Kaufhof unterwegs bist. Was du wissen solltest: selten klappt das von heut auf morgen.

Los geht es samt Leine mit einem kleinen Spaziergang zu einem nicht allzu umtriebigen Plätzchen, der Entscheidung, ob links oder rechts von dir die „Fuß“-Seite deines Hundes werden soll, und dort mit der gegenüberliegenden Hand dem Kommando „Sitz“, das dein Hund bereits beherrschen sollte.

Die Übung beginnt, indem du dir zweimal auf den Oberschenkel deiner „Fuß“-Seite klopfst und danach klar und deutlich „Fuß“ sagst.

Nach einer Sekunde gehst du, mit diesem Bein voran, zwei bis drei Schritte vorwärts. Sobald du stehst, bringst du ihn mit dem „Sitz“-Kommando dazu sich aufzustellen, dir zu folgen und an deiner Seite wieder zum Sitzen zu kommen. Achte dabei darauf, dass du für das Kommando „Sitz“ die der „Fuß“-Seite gegenüberliegende Hand benutzt. Sobald dein Hund sich neben sich gesetzt hat, kannst du ihn mit einem Leckerli und euphorischen Streicheleinheiten belohnen.

Nach einigen Minuten und mehrmals wiederholt, kannst du die Übung mit einem „Fertig“ oder jedem anderen Code-Wort, das du zukünftig benutzen willst, auflösen und euch beiden eine ausgiebige Tobe-Runde gönnen.

Ziel ist es, dass dein Hund nach einigen Tagen, an denen ihr je drei bis fünf Minuten übt, ausschließlich auf dein Klopfzeichen und das „Fuß“-Kommando, nicht auf dein nach vorn schreitendes Bein oder auf das anschließende „Sitz“-Kommando reagiert und so lange an deiner Seite bleibt, bis du das Kommando auflöst. Belohne ihn nicht, wenn er sich nicht an diese Reihenfolge hält und mache ihm das „Fuß“-Kommando nicht mit einem in Aussicht gestellten Leckerli schmackhaft. Übrigens bringt es gar nichts, länger zu üben. Kurze, konzentrierte Trainingseinheiten sorgen für motivierende Erfolgserlebnisse und ersparen euch lähmende Frustration.

Sobald dein Hund verlässlich auf das Klopf-Zeichen und „Fuß“-Kommando reagiert, könnt ihr üben, die Anzahl der Schritte, die ihr gemeinsam zurücklegt, langsam zu vergrößern. Bemerkst du, dass dein Hund übers Ziel hinausschießt oder an der Leine zerrt, schalte lieber wieder einen Gang zurück und übe erneut mit weniger Schritten. So werdet ihr buchstäblich Schritt für Schritt zu einem unzertrennlichen Traumpaar.