Deinem Hund die legendären Basics beizubringen ist so unverzichtbar wie sein Name selbst. Die Lektionen der Basic DOGucation geben Dir und Wuffi deshalb klassisches Grundlagenwissen an die Hand – und ans Pfötchen. Eine stabile Basis für eine glückliche Zukunft.

Mit einem Hund an deiner Seite wirst du garantiert nicht zum Jasager. Hier eine halbe Portion Pommes auf dem Bürgersteig, dort dein Kaschmir-Pulli, und dann noch dieser unbesiegbare Drang, die Sofakissen deiner besten Freundin zu begatten. Das „Nein“ ist so essenziel wie das „Amen“ in der Kirche. Dein Hund muss lernen, was es bedeutet.

Da ein „Nein“ nur bei unerwünschtem Verhalten des Hundes erteilt wird, kann man es weniger gezielt trainieren als andere Kommandos. Das Lernen des „Nein“ ist also ein Langzeitprojekt, das deine Aufmerksamkeit nicht nur temporär, sondern im Grunde immer erfordert. Wichtig: Bevor du „Nein“ sagen kannst, solltest du wissen, wozu.

Einige Verbote erfolgen impulsiv und aus der Situation heraus, doch andere wie zum Beispiel die Frage, ob dein Hund mit aufs Sofa, beim Essen unter den Tisch oder beim Sex mit im Raum sein darf, solltest du dir vorher überlegen. Und dann konsequent umsetzen. Ein Großteil der Lernarbeit besteht für deinen Hund aus dem sich Einprägen nachvollziehbarer Wiederholungen. Ausnahmen sabotieren den Lernerfolg.
bAm leichtesten übt sich das „Nein“ beim Trainieren anderer Kommandos wie „Sitz“ oder „Platz“. Führt dein Hund ein Kommando korrekt aus, lobst und belohnst du ihn. Tut er stattdessen etwas Anderes, sagst du klar und fest „Nein“. Das „Nein“ in Verbindung mit keinem Belohnungs-leckerli sollte ihm rasch einleuchten. Ebenso klar und fest sagst du auch in anderen Situationen „Nein“, in denen er sich unerwünscht verhält. Dabei solltest du unbedingt schnell sein, das „Nein“ also in der Situation, nicht erst danach aussprechen.

Besonders wichtig ist, dass dein Hund nicht zwanzig Mal am Tag gerügt wird und ganz ohne Erfolgserlebnisse bei Laune bleiben muss. Um der verständlichen „Nein“-Frustration vorzubeugen, solltest du, gerne auch direkt nach einem „Nein“, mit kleinen gut lösbaren Aufgaben für Belohnung und also für Erfolgserlebnisse sorgen.