Wie wird der erste Tag zu Hause?

Die Luft ist zum Knistern gespannt, heute ist es soweit: du bekommst einen Welpen! Es wird so oder so ein aufregender Tag. Darum gib dir Mühe den Trubel auf ein Minimum zu reduzieren. Es ist nicht nötig, dass deine gesamte Familie oder WG dich begleitet, wenn du den neuen Mitbewohner holen fährst. Die Autofahrt mit dir wird für den kleinen Hund aufregend genug, da müssen nicht noch fünf andere Stimmen zu hören sein. Hunde können vier Mal so gut hören wie wir Menschen und bei so einem Stimmwirrwarr kann sich der kleine Welpe schnell unwohl fühlen, weil er überreizt ist.

Wenn du mit dem Auto fährst stehen selbstverständlich die nötigen Sicherheitsvorkehrungen auf deiner To-do-Liste. Chauffierst du deinen Welpen in einer Hundebox oder hast du vor den Mini anzuschnallen?  Wenn du einen Begleiter mitnimmst, kann dieser den Hund während der Fahrt auf den Schoß nehmen, dann kann er sich ihm besser widmen. Denn für den Fall, dass deinem Welpen das Autofahren nicht bekommt und er anfängt sich zu erbrechen, sollte jemand sich darum kümmern. Nimm ein paar alte Tücher oder Waschlappen mit, die kannst du waschen und das Auto bleibt sauber.

Wenn du ein anderes Transportmittel für deinen Welpen wählen willst: ist dein Welpe wirklich schon bereit dafür? Kennt er sich mit Bus- und Bahnfahren aus, sodass du ausschließen kannst, dass ihm das nicht zu viel wird?

Je nachdem wie lang die Fahrt war, muss sich der Welpe danach vielleicht erst einmal lösen. Setzt ihn also an eine dafür geeignete Stelle und lobe ihn heftig, wenn er sein Geschäft macht oder pinkelt.

Endlich zu Hause angekommen.

Hier will der kleine Welpe natürlich erst einmal alles erkunden. Es gibt nichts, das er nicht beschnüffeln will. Das kann dauern, also gib ihm die Zeit die er braucht. Vergiss aber nicht, dass er durch die Aufregung noch öfter muss, als er ohnehin schon muss, weil er seine Blase noch nicht so super kontrollieren kann.

Zu den ersten Plätzen, die du dem Welpen zeigst, gehört sein eigener Schlafplatz. Falls er völlig erschöpft ist und sich ausruhen will, hat er so auch gleich die Möglichkeit ein Nickerchen zu halten.

Zeig deinem neuen Hund auch bald seinen Futterplatz. Dann weiß er auch wo er Wasser findet, das immer bereitstehen muss. Das Futter gibst du ihm anfangs am besten zu den gleichen Zeiten, zu denen der Züchter gefüttert hat. Wenn sein Hungergefühl aus Gewohnheit erwacht, wird es beruhigend für ihn sein, wenn er dann auch die Nahrung bekommt. Wohin er gleich nach dem Futtern sollte ist doch klar, oder?

Wichtig ist auch, dass du deinen Welpen gleich von Anfang an diejenigen Regeln angewöhnst, die auch in Zukunft eine Rolle für ihn spielen werden. Mach die vorher Gedanken über den Erziehungsstiel, den du gebrauchen willst. An klaren Regeln kann sich der Welpe besser orientieren und auch für dich ist es entspannter, wenn es eindeutige Ansagen gibt. Sessel ja, Sofa nein?!