Als Alternative zum Fliegen kommt das Bahnfahren, da leider die Fernbusse die Mitnahme von Hunden nicht gestatten. Bahnfahren ist dennoch eine gute Reisemöglichkeit für Hund und Herrchen. Ich teile hier unsere Erfahrungen zum Bahnfahren mit dem Hund und gebe Euch gleichzeitig wichtige Tipps und Infos zum Bahnfahren.

Ich war in letzter Zeit bereits mehrfach mit unserem Jack-Russel Mix Titus in der Bahn unterwegs und möchte jetzt mit euch meine Erfahrungen teilen. Bei allen Bahnreisen hatte ich (fast) keine Komplikationen.

Wie immer mit Sack und Pack und dem Hund an der Leine, erreichte ich den Zug auf die letzte Minute. Ohne Reservierung habe ich uns einen Platz ergattern können und Titus hat seinen Platz immer in der Reisetasche. In der Reisetasche habe ich auch immer meine privaten Sachen, in einer seperaten Tasche verpackt, so dass ich sie einfach rausnehmen kann.

Die meisten Schaffner haben kein Problem mit kleinen Hunden und lassen sogar Titus auf der Decke neben mir liegen, auch gab es Schaffner, die meinten, „der arme Hund kann ruhig aus der Tasche“. Aber Achtung das sind nur Ausnahmen! Es gibt auch Schaffner, die auf einer Transporttasche oder sogar Maulkorb bestehen. Kleine Hunde sind in Taschen kostenfrei, ansonsten muss man ein Ticket lösen.

Für den kleinen Freund empfehle ich bei langen Bahnreisen auch ein wenig Wasser mit zunehmen, natürlich sollte man vorher auch ausgiebig Gassi gehen. Von einer Bahnreise mit jungen Hunden, die noch nicht stubenrein sind, würde ich natürlich abraten. Doch auch hier sollte jeder seinen Hund am besten kennen.

Kleine Hunde reisen kostenlos

Die Bahn formuliert sehr kompliziert, in der Praxis habe ich bis jetzt aber immer nur positive Erfahrungen gemacht. Laut Bahn dürfen lebende Haustiere, die klein (bis zur Größe einer Hauskatze), ungefährlich und in geschlossenen Behältnissen (z. B. Tierboxen) wie Handgepäck untergebracht sind, unentgeltlich mitgenommen werden. Die Behältnisse dürfen andere Fahrgäste nicht stören.

Hunde, die nicht in den Transportbehälter passen

Hunde, die nicht in einen Transportbehälter passen und als Handgepäck transportiert werden können, zahlen bei der Bahn den halben Preis. Diese Regelung gilt wohl nicht bei den Länder-Tickets und dem Schönes-Wochenende-Ticket. Da sind laut Bahn entgeltpflichtige Hunde als Person/Erwachsener anzusehen.

City Night Line / DB Autozug

In City Night Line und DB Autozügen ist die Mitnahme von Haustieren nur bei Buchung eines Abteils zur alleinigen Nutzung zugelassen. Es wird pro Tier ein Pauschalpreis von 30 Euro direkt an Bord erhoben. Bei internationalen Reisen zahlen Hunde grundsätzlich den Kinderfahrpreis 2. Klasse.
(Stand: Februar 2016)

Bahnfahren mit Maulkorb & Leine?

Maulkorb und Leine sollte jeder griffbereit halten. Im Zug müssen Hunde mit einem Maulkorb an der Leine geführt werden. Werden Hunde ohne Leine/ Maulkorb angetroffen und können diese auf Aufforderung des Zugbegleiters nicht angebracht werden, kann der Zugbegleiter den Hund aufgrund fehlender Sicherheit aus dem Zug verweisen.[/vc_column_text]

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Zur eigenen Sicherheit sowie zum Schutz anderer Fahrgäste im Zug müssen Hunde mit einem Maulkorb an der Leine geführt werden. Werden Hunde ohne Leine/ Maulkorb angetroffen und diese können auf Aufforderung des Zugbegleiters nicht angebracht werden, kann der Zugbegleiter den Hund aufgrund fehlender Sicherheit aus dem Zug verweisen. Diese Regelung gilt nicht für Hunde, die in einem Transportbehälter mitgenommen werden. Blindenführhunde und Begleithunde schwerbehinderter Menschen sind vom Maulkorbzwang ausgenommen. More at: Bahn.de