Unterwegs mit Hund ist oft eine Herausforderung. Wenn man selber kein Auto besitzt, ist man auf gute Alternativen angewiesen. Vor allem, wenn es mal etwas weiter weg gehen soll.

Unterwegs mit der Bahn, bietet sich immer an. So können kleine Hunde in einer Transporttasche umsonst mitfahren. Das funktioniert auch im Flugzeug gegen ein indivduelles Entgeld. So lange der Hund nicht mehr als 8 Kilo wiegt, in eine Transporttasche passt und diese zwischen den Beinen im Flieger gezwängt werden kann, ist ein transport in der Kabine möglich. Im anderen Fall muss der arme Kerl in die Transportbox und in den Frachtraum. Längst nicht jede Airline nimmt aber einen Hund mit. Vor allem wenn man mit den „billig“ Airlines Geld sparen möchte, wird nichts draus. Hunde werden von easyjet, Ryan Air und Co nicht akzeptiert. Teuer wird letztendlich auch die Bahn, wenn du einen größeren Hund hast, zahlst du den halben Ticketpreis.

Die größte Flexibilität bietet das Car-Sharing. Die Wahl der Fahrt orientiert sich am Tier-Symbol. Wenn dieses vorhanden ist, sind Haustiere willkommen. Als größter CarSharing Anbieter, hat das französische Unternehmen BlablaCar den deutschen Markt erobert. Das Unternehmen stellt selber folgende Vorteile des CarSharing heraus:

„Wer kein Auto besitzt oder sparen möchte, muss nicht verzweifeln: Beim Ridesharing mit BlaBlaCar sind häufig tierische Mitfahrer willkommen. Tierhalter können alle Vorteile des Autoreisens nutzen, die Kosten für Benzin teilen und den CO2-Ausstoß reduzieren. Als Mitfahrer einfach mit Haustier am Treffpunkt aufzukreuzen, ist allerdings keine gute Idee. Um Überraschungen zu vermeiden, kann jeder Fahrer über einen Tier-Button kenntlich machen, ob er Vierbeiner mitnimmt. Dennoch sollte ein Mitfahrer vor Fahrtantritt über das Nachrichtensystem von BlaBlaCar nachfragen, ob genügend Platz für das Haustier ist. Letzte Details können vor der Fahrt telefonisch geklärt werden. Besonders nett ist, wenn der Fahrer die anderen Mitfahrer über den zusätzlichen Passagier informiert. Allergiker sollen schließlich weiterhin entspannt in ein BlaBlaCar steigen können, ohne, dass ein Kätzchen im Kofferraum schlummert.“