Wie jeder Mensch hat auch jeder Hund so seine gewissen Vorlieben, wenn es ums Essen geht. Am Ende entscheidest aber du, was in den Napf kommt. Hier erfährst du, welche Vor- und Nachteile die Ernährung mit Feuchtfutter hat.

Was macht Nassfutter aus?

Nassfutter oder auch Feuchtfutter genannt, ist, wie der Name schon vermuten lässt, feucht. Je nach Sorte variiert der Wasseranteil dabei zwischen 60 und 84%. Es gibt auch sogenanntes Halbfeuchtfutter, dessen Wasseranteil bei etwa 25 bis 40% liegt. Dieses wird aber kaum angeboten. Nassfutter wird in der Regel in Dosen angeboten und kommt in verschiedenen Geschmackssorten daher. Es gilt als Alleinfutter, das heißt, dass nichts Anderes dazu gefüttert werden muss und der Hund allein damit ernährt werden kann.

Vorteile von Nassfutter

Durch den hohen Wasseranteil eignet sich die Fütterung von Nassfutter besonders gut für Hunde, die den Wassernapf gerne mal verschmähen und so in der Regel zu wenig Wasser zu sich nehmen. Ob dein Hund dehydriert ist, kannst du mit einem einfachen Test selbst feststellen. Nimm die Haut des Nackens zwischen zwei Finge und ziehe sie leicht hoch. Dauert es länger als zwei Sekunden, so ist dein Hund nicht ausreichend mit Wasser versorgt.

Auch für Hunde, die Probleme oder ausgefallene Zähne haben, ist Nassfutter die erste Wahl. Es muss nicht so stark gekaut werden und kann so leichter zu sich genommen werden.

Man mag es kaum glauben, doch es soll auch appetitlose Vierbeiner geben. Zählt deiner zu dieser seltenen Gattung, dann versuche es mal mit Nassfutter. Dieses riecht stärker als Trockenfutter und regt so bei dem ein oder anderen Hund den Appetit an.

Da es mengenmäßig mehr erscheint als Trockenfutter, ist Feuchtfutter für Hunde mit Gewichtsproblemen ebenfalls die richtige Wahl. Sie haben so das Gefühl, schneller satt zu sein. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit deines Lieblings aus, sondern schont auf Dauer auch deinen Geldbeutel.

Nachteile von Nassfutter

Was für appetitlose Hunde von Vorteil ist, nämlich der starke Geruch, ist für dich eher ein Nachteil. Nassfutter kann für menschliche Nasen mitunter recht unangenehm riechen. Gleiches gilt für den Geruch, der nach der Nahrungsaufnahme aus der Schnauze deines Lieblings weht.

Dass Hunde nicht die größten Manieren besitzen ist kein Geheimnis, und der Platz um den Napf herum gleicht mitunter manchmal einem Schlachtfeld. Die angetrockneten Reste vom Boden zu putzen macht sicherlich keinem Herrchen Spaß.

Im Gegensatz zu Trockenfutter verdirbt eine angebrochene Dose Nassfutter recht schnell.

Nassfutter hat also Vor- und Nachteile und was du fütterst hängt von den Bedürfnissen und Vorlieben deines Hundes und dir ab.