Manchmal reicht eine einfache Tierarztpraxis nicht aus, und dein Hund muss in einer Tierklinik behandelt werden. Wann das so ist und wie es da so langgeht, erfährst du hier.

Während eine Tierarzt-Praxis sich mit einer Artpraxis für Menschen vergleichen lässt, entspricht eine Tierklinik eher einem Krankenhaus – ist somit also für kompliziertere Behandlungen und schwerere Fälle da. Wann ein Hund in die Tierklinik muss, entscheidet der behandelnde Tierarzt. Oft ist das der Fall, wenn ein Hund Vergiftungserscheinungen aufweist und über Nacht beobachtet werden muss oder wenn eine Operation ansteht.

Den geliebten Vierbeiner für eine bestimmte Zeit abzugeben, ist für jeden Hundebesitzer schwer. Trotzdem solltest du dir im Fall der Fälle immer vor Augen führen, dass es das beste für deinen Liebling ist.

In der Klinik wird dein Hund von Spezialisten betreut und gepflegt. Wenn er in der Lage dazu ist, wird er natürlich mehrmals am Tag ausgeführt. An jedem Morgen findet in der Regel eine Visite statt, bei der jeder Patient und sein Krankheitsverlauf sowie die Behandlung mit allen anwesenden Ärzten besprochen wird. So können sich verschiedene Spezialisten ein Bild machen und die bestmögliche Behandlung ist gewährleistet.

Viele Tierkliniken raten davon ab, speziell Hunde während des Aufenthaltes in der Tierklinik zu besuchen, da diese das Weggehen des Besitzers nicht gut verkraften.

Als Rudeltiere gewöhnen sie sich in der Regel schnell an ihren zuständigen Pfleger und nehmen diesen als vorübergehende Bezugsperson an. Umso größer ist dann aber auch die Freude, wenn das Herrchen wieder da ist und es nach Hause geht.

In der Zwischenzeit kannst du dich natürlich trotzdem jederzeit nach dem Wohlergehen und dem Behandlungsstand deines vierbeinigen Freundes informieren. Meistens gibt es spezielle Telefonstunden, in denen die behandelnden Tierärzte für Fragen und Auskünfte offen sind.

Da jede Zeit fern vom eigenen Körbchen so gering wie möglich gehalten werden soll, wird sich in den Tierklinken bemüht, die Aufenthalte dort nur so lange zu gestalten, wie notwendig. Am Tag der Entlassung wirst du noch mal ausführlich über die Behandlung bisher informiert und natürlich auch darüber, wie es weitergeht. Und dann geht es endlich, endlich wieder nach Hause.