Eine zweijährige Akita Inu Hündin wartet in der Nähe der spanischen Stadt Alicante seit vier Tagen vor einem Krankenhaus unermüdlich auf ihr Frauchen.

Maya, ein Vierbeiner der japanischen Rasse Akita Inu, werde von Krankenhausmitarbeitern und dem Vater der Hunde-Besitzerin verpflegt, bis diese wieder auf den Beinen sei, berichtete die Nachrichtenagentur efe am Donnerstag.

Die 22-jährige Frau hatte sich auf dem Rückweg aus dem Urlaub am vergangenen Sonntag plötzlich schlecht gefühlt und war von ihrem Vater ins nächstliegende Krankenhaus in der Stadt Elda gebracht worden. Ärzte diagnostizierten eine Blinddarmentzündung. Die treue Maya wartet seither vor dem Ausgang.

Der Akita ist ein japanischer Spitz. Vor 1999 wurden zwei Erscheinungsformen der Rasse gezüchtet, nämlich der hier beschriebene japanische und der amerikanische Typ (American Akita). Die Rasse wurde 1999 von der FCI in zwei Rassen aufgeteilt. Seitdem trägt der japanische Typ ausschließlich den Namen „Akita“, der Zusatz „Inu“ (japanisch für „Hund“) entfällt. Der American Akita wird seit dem 1. Januar 2000 innerhalb der FCI als eigene Rasse geführt.

Der bekannteste Akita ist der Hund Hachikō, ein japanischer Hund, der jeden Tag seinen Besitzer zum Bahnhof begleitete. Als Hachikōs Besitzer starb, wartete der Hund neun Jahre lang etwa zu der Zeit, zu der dieser üblicherweise angekommen wäre, am Bahnhof auf ihn, bis er selbst starb.