Bei einem Festival zur Sommersonnenwende, werden in der südchinesischen Stadt Yulin Tausende Hunde und Katzen geschlachtet und zum Verzehr angeboten. Tierschützer fordern die Regierung auf, das brutale Treiben zu beenden.

Viele Glauben, der Hang zum Konsum von Hundefleisch wie in Yulin, sei tief in der chinesischen Tradition verankert. Dem ist nicht so, denn skrupellose und verrohte Geschäftemacher haben den Markt für Hundefleisch erst seit 2010 so richtig angekurbelt.

Hier findet ihr ein paar erstaunliche Fakten:

  1. Es ist kein traditionelles Festival, denn es wurde erst 2010, von Hundehändlern erfunden um den Profit zu anzukurbeln.
  2. Vor 2010 gab es keine traditionellen Hundehinrichtungen und den damit verbundenen  Konsum von Hundefleisch
  3. In ganz Asien werden jährlich ca. 30 Millionen Hunde für ihr Fleisch getötet. In China sind es alleine schon 10-20 Millionnen und tausende allein für das Festival in Yulin
  4. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt davor, dass der Handel mit Hundefleisch, Tollwut verbreiten könnte und zu einem 20fach höheren Cholera Risiko führen könnte
  5. Hundefleisch wird nur unregelmäßig von weniger als 20 Prozent der Chinesen konsumiert
  6. 64 Prozent der Chinesen unterstützen eine Beendigung des Yulin Festivals
  7. 51,7 Prozent der Chinesen sagen, dass der Handel mit Hundefleisch komplett unterbunden werden sollte
  8. 62 Prozent der Chinesen glauben, dass das Yulin Festival das Ansehen Chinas in der Welt beschädigt

 

Du möchtest aktiv werden? Aktuell gibt es zwei Petitionen im Netz, die Unterschriften sammeln, gegen das qualvolle Hundeschlachten in China.
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