Was fütterst du deinem Hund? Der Möglichkeiten gibt es viele … Schwer sich da zu entscheiden. Folgende Argumente sprechen fürs Barfen:

1. BARF ist qualitativ hochwertig

Das kann man natürlich so nicht pauschalisieren. Fakt ist jedoch, dass in Fertigfutter für Hunde eine ganze Menge Zeugs dabei ist, von dem Ottonormalverbraucher keine Ahnung haben. Dass die Unwissenheit des Einkäufers ausgenutzt wird, um verschiedene billige Nahrungszusatzstoffe ins Futter zu bringen und diese teuer verkaufen zu können, ist ja nicht nur bei Hundefutter so. Was Hunde glücklich macht wollen viele Hundefutteranbieter wissen. Ob wirklich drin ist was draufsteht und ob das was drin ist auch gut für den Hund ist, ist häufig nicht eindeutig zu sagen. Beim Barfen werden nur frische Zutaten verwendet, die beim Kauf selber beurteilt werden können. So lässt sich auf die Qualität des Futters viel Einfluss nehmen. Zumindest weiß man, dass keine Lockstoffe, Farb- und Duftstoffe, Füllstoffe, Konservierungsmittel im rohen Fleisch sind. Dadurch, dass Zusätze wie Öle etc. selbst hinzugefügt werden, ist die Kontrolle über das was der Hund bekommt deutlich höher. Weniger ist hier mehr!

 

2. BARF ist individuell

Jeder Hund ist anders und: jeder Hund isst anders. Wie auch wir Menschen habe Hunde bestimmte Vorlieben, die mit ihrer Rasse, ihrem individuellen Charakter und ihren Erfahrungen zu tun haben.

Sei es nun roh oder gekocht, beim Barfen kann jeder das für seinen Bello zubereiten, was gut für ihn ist. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können einfacher herausgefunden werden, weil die einzelnen Bestandteile der Mahlzeiten nicht so bunt gemischt serviert werden. Wer nach und nach etwas Neues in die Futterschüssel gibt, weiß schnell, wenn der Hund etwas nicht verträgt. Vorausgesetzt ist natürlich, dass Herrchen auch weiß, was gut und nötig ist. Je nachdem wie viel sich der Hund bewegt, oder eben nicht, kann die Menge bei BARF gut angepasst und kontrolliert werden.

 

3. BARF ist gesund

Nicht nur Nahrungsmittelunverträglichkeiten lassen sich mit Hilfen des Barfens gut in den Griff bekommen. Generell erhoffen sich Barfer, ihren Hund mit dem rohen Fleisch gesünder zu ernähren. Durch frisches, rohes Futter soll das Fell schöner, die Fitness gesteigert und der Hund im allgemeinen lebendiger werden. Nachweislich soll er gesünder sein, sodass Tierarzt kosten sich minimieren. Fakt ist, dass sich eine intensive Auseinandersetzung mit der Ernährung des Hundes für dessen Gesundheit eine riesige Rolle spielt. Wer bei BARF genau darauf achtet was sein Hund frisst und wie er darauf reagiert kann ihn damit natürlich gesünder halten. Das verfütterte Fleisch ist mittlerweile qualitativ sehr hochwertig, wird schockgefrostet, sodass hygienischen Risiken minimal werden. Durch den häufig geringen oder gar nicht vorhandenen Einsatz von Getreide, das Hunde nicht wirklich verdauen können, entlastet die Verdauung des Hundes. Denn Getreide quillt im Hundemagen häufig noch sehr groß auf. Ein überfüllter Magen kann zur gefährlichen Magendrehung führen. Bewusst fütternde Barfer wissen das und verabreichen weniger Getreide und kleinere Mahlzeiten.

 

4. BARF ist natürlich

Was heißt eigentlich natürlich? Nicht künstlich, nicht vom Menschen gemacht. Ganz so einfach ist es nicht, aber die Argumentation der Barfer ist hier, dass das Füttern rohen Fleisches die artgerechteste aller Ernährungsformen ist. Denn der Hund stammt vom Wolf ab und dieser ernährt sich von Fleisch und Knochen. Mit dieser Fütterungsweise wird also ein Beutetier simuliert, alles ist roh und Zusätze sind püriert, sodass enthaltene Inhaltsstoffe auch vom Hundemagen verdaut und ins Blut geraten können. Wer daran zweifelt, dass die Versorgung seines Hundes damit gesichert ist, kann dies mit einer halb- bis jährlichen Blutuntersuchung einfach überprüfen.

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