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Adventskalender 2017

Diensthunde werden bislang in Berlin nur solange versorgt, wie sie auch im Dienst sind. Senat und Polizei allerdings sind sich einig: Auch nach dem Dienst soll für den Hund gesorgt werden.

Berlins Polizeihunde sollen eine lebenslange Rente bekommen. Der Innenausschuss des Abgeordnetenhauses hat am Montag beschlossen, dass die Halter der Tiere künftig auch nach deren Pensionierung finanziell unterstützt werden, wie die „Berliner Morgenpost“ (Dienstag) berichtet.

Beitrag vom RBB zu „Rente für Berliner Polizeihunde“

Bislang mussten sie dann etwa das Futter und den Tierarztbesuch aus eigener Kasse zahlen. Die Innenexperten empfehlen demnach dem Hauptausschuss, ab 2018 für alle pensionierten Diensthunde pro Jahr 85 000 Euro bereitzustellen.

Derzeit sind etwa 130 Hunde im Dienst der Berliner Polizei. Sie werden etwa zur Rauschgiftsuche oder zum Aufspüren von Straftätern eingesetzt. Im Durchschnitt scheiden sie nach rund acht Jahren aus dem Dienst.

In Brandenburg sind derzeit 65 Diensthunde im Einsatz. Für den „Hund in Rente“ gibt es eine Kostenpauschale von 32 Euro monatlich. Die Arztkosten werden übernommen.