Wann man krank wird, kann man nicht entscheiden – auch dein Hund kann das nicht. Manchmal passiert es am Wochenende oder mitten in der Nacht. Für solche Fälle gibt es den Notfall-Tierarzt.

Wenn dein Hund leidet, ist das nicht schön und du willst ihm so schnell wie möglich Hilfe zukommen lassen. Mitunter kann es sein, dass dein Hund zu einer Zeit krank wird, die außerhalb der Öffnungszeiten von Tierarztpraxen liegt, wie nachts, am Wochenende oder an Feiertagen. Wenn dies der Fall ist, solltest du einen NotfallTierarzt informieren, zu dem ihr dann entweder schnell fahren könnt oder der zu euch nach Hause kommt, um sich deinen kranken Vierbeiner anzuschauen.

Im besten Fall suchst du dir gleich einen Tierarzt als Stamm-Tierarzt, der selbst auch eine Notfallbehandlung und Hausbesuche anbietet. Meist kannst du ihn über eine Mobilnummer anrufen. Das ist deshalb gut, weil dein eh schon leidender Hund sich dann nicht noch an einen neuen Menschen gewöhnen muss und der Tierarzt deinen Hund und dich schon kennt.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich an spezielle Dienste in deiner Umgebung zu wenden. Dazu findest du im Internet oder im Telefonbuch Nummern für Notfalltierärzte.

Wenn du dort anrufst, solltest du ein wenig vorbeireitet sein und Antworten auf die folgenden Fragen parat haben, damit die Situation gut eingeschätzt und die richtigen Maßnahmen schnell ergriffen werden können:

  1. Um was für ein Tier handelt es sich, welche Rasse, wie alt?
  2. Was genau hat das Tier, was ist das Problem?
  3. Seit wann besteht das Problem?
  4. Welche Vorerkrankungen gibt es? Welche Vorbehandlungen gab es?
  5. Welche Medikamente nimmt das Tier ein?

Wenn diese Fragen geklärt sind, wird der Tierarzt entscheiden, ob es notwendig ist, sofort vorbeizukommen oder ob es ausreicht zu warten, bis dein Haustierarzt wieder erreichbar ist. Sollte ein Notfallbesuch von Nöten sein, dann musst du noch deinen Namen, deine Adresse und deine Telefonnummer angeben, damit du auch gefunden wirst.

Bedenke: Auch ein Notfall-Tierarzt muss bezahlt werden.

Dies geschieht in bar oder im Beisein des Tierarztes als vor-Ort-Überweisung. Im Normalfall kostet der Hausbesuch eines Notfall-Tierarztes um die 60,00€, hinzu kommen noch die Kosten für die Behandlung und die Medikamente. Wenn der Tierarzt sich auf den Weg gemacht hat, solltest du für eine Möglichkeit zur Untersuchung und Behandlung sorgen. Hierfür eignet sich ein gut beleuchteter Tisch am besten.

Doch drücken wir alle Daumen und Pfoten, dass es soweit niemals kommt.