Huskies und andere Schlittenhunde dürften sich bei den frostigen Temperaturen gerade richtig wohl fühlen. Kommende Woche trifft sich die Zunft zum Langstreckenrennen „Trans Thüringia“.

Masserberg – Alaska-Feeling im Thüringer Wald: Nach einem Jahr Zwangspause wegen Schneemangels kehren Schlittenhundegespanne zum Trans-Thüringia-Etappenrennen zurück an den Rennsteig. Am Montag (30. Januar) wird es in Masserberg eröffnet.

Nach Angaben des Deutschen Schlittenhundesportclubs für Langstreckenrennen und Touren (DSLT) – er ist Veranstalter – haben sich bislang rund 50 Gespanne aus sechs Ländern angemeldet. Etwa 500 Vierbeiner – Siberian Huskies, Alaskan Malamutes, Samojeden und Grönlandhunde – jagen unter dem Kommando von Schlittenhundeführern (Mushern) durch den dick verschneiten Thüringer Wald. Die ersten Rennen sollen am Dienstag starten.

Nur reinrassige Schlittenhunde bei der „Trans Thüringia“

Besonderheit der „Trans Thüringia“ ist, dass nur reinrassige Schlittenhunde zu den Wettbewerben zugelassen sind. Häufiger würden heutzutage allerdings etwa mit Jagdhunderassen gekreuzte Mischlingsschlittenhunde gehalten, sagte Organisationsleiterin Sonja Merbach der Deutschen Presse-Agentur. „Die sind oftmals schneller als die reinrassigen.“ Merbach zufolge gibt es in Deutschland zwischen 20 und 30 Schlittenhunde-Vereine.

Die Teilnehmer an dem Etappenrennen absolvieren in Masserberg und Neustadt am Rennsteig insgesamt sieben Läufe jeweils über Distanzen zwischen 30 und 45 Kilometern. Für Langläufer und Winterwanderer gesperrt werden die Strecken während der Wettbewerbe nicht.

Viel Schnee für die Schlittenhunde

In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu wetterbedingten Absagen. Nach diesen Erfahrungen hoffen die Musher in diesem Jahr, dass sich die bislang guten Schneeverhältnisse am Rennsteig noch eine Weile halten. In den Etappenorten liegt derzeit nach Angaben des Regionalverbundes Thüringer Wald gut ein halber Meter Schnee.