Flugpate sein ist so leicht wie fliegen. Nur, dass du dabei nicht nur Flugmeilen, sondern auch noch Karmapunkte sammelst. Wie das geht? Flug buchen, bei flugpate.com melden, einen Hund auf deinen Namen mitfliegen lassen, und als besserer Mensch landen.

Wenn Tierheime und Tierschutzvereine im Ausland gute Arbeit geleistet und einen Hund erfolgreich an einen deutschen Halter vermittelt haben, stellt sich noch immer eine wichtige Frage: Wie kommt das Tier über die Landesgrenze? So gut wie immer lautet die Antwort: Mit dem Flugzeug. Doch wer übernimmt während des Fluges die Verantwortung für das Tier? Du ahnst es bereits? Sehr gut. Denn das bist du!

Vorausgesetzt, du hast ein großes Herz, fliegst gern durch die Weltgeschichte und bringst ein kleines bisschen Geduld mit.

Tierhaarallergie? Kein Problem. Denn im Grunde ist das Dasein als Flugpate reine Formsache. Wie ein ganz normaler Reisender buchst du zunächst ein ganz normales Flugticket. Und zwar bei einer Fluggesellschaft, die Tiere an Bord akzeptiert. Danach registrierst du dich bei flugpate.com und schreibst deine Flug- und Kontaktdaten auf ein digitales Schwarzes Brett. Damit erklärst du dich einverstanden, für die Dauer deines Fluges für einen Hund, der fast immer in einer Transportbox im Gepäckraum mitreist, verantwortlich zu sein. Das kostet nicht extra.

Sollte tatsächlich ein Hund einen Paten für den von dir angegebenen Flug brauchen, nimmt ein Mitarbeiter von flugpate.com Kontakt zu dir auf und erscheint schließlich am Tag der Reise zusammen mit dem Hund und seinen Papieren am Flughafen. Zu dritt checkt Ihr ein, du nimmst die Unterlagen des Hundes an dich und bekommst alle relevanten Telefonnummern der zukünftigen Besitzer sowie der früheren Verantwortlichen. Danach verschwindet der Hund im Gepäckraum und du steigst in den Flieger.

Am Zielflughafen angekommen wird der Hund entweder mit einem Gepäckwagen zu dir gebracht oder du holst ihn am Sondergepäckschalter.

Gemeinsam verlässt ihr den Sicherheitsbereich und werdet in der Empfangshalle bereits von deutschen Mitarbeitern des Heims oder Vereins oder direkt vom vorfreudigen Besitzer erwartet. Hundepapiere übergeben, Abschiedstränen verdrücken, fertig!

Das Anliegen von „Flugpate“ ist es, vom Tode bedrohten Tieren zu helfen, indem sie den Kontakt zwischen den zuständigen Tierschutz-Organisation und hilfsbereiten Menschen, die Flugpaten werden wollen, herstellen. Dies geht heutzutage am schnellsten und einfachsten per E-Mail über das Internet.

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