Herrlich endlich ist es Sommer, am schönsten lassen sich die heißen Tage am Wasser verbringen.

Das gilt auch für den Hund. Aber was wenn die Arbeit verpflichtet und der Urlaub in weiter Ferne liegt!? So kommst du mit deinem Hund gut über die heißen Tage und sorgst für die nötige Abkühlung:

15 Tipps für einen coolen Sommer mit Hund

Achte darauf, dass der Wassernapf immer gefüllt ist, für Unterwegs empfiehlt sich eine Flasche mit Wasser für deinen Hund mitzunehmen zwischendurch immer wieder anzubieten.

Teile das Hundefutter in mehrere kleine Portionen über den Tag auf, so kann dein Hund die Nahrung besser bei großer Hitze verdauen

Vermeide größere körperliche Anstrengungen mit deinem Hund. Lass ihn möglichst nicht beim Radfahren mitlaufen!

Verlege die längeren Spaziergänge mit Hund am besten in die frühen Morgen oder späten Abendstunden, wenn es einfach etwas kühler ist.

Bleib im Schatten und pass die Gassi-Runde entsprechend an

Vermeide möglichst Spaziergänge auf Asphalt und Straßenpflaster. Die heizen sich im Sommer sehr auf und die Aufsteigende Wärme belastet deinen Hund zusätzlich.

Probiere doch mal aus, wie dein Hund ein nasses T-Shirt am Leib verträgt. Denn das sorgt für Abkühlung. Gerade bei Spaziergängen werden damit Energiereserven geweckt.

Hunden mit längerem Fell verschafft ein Kurzhaarschnitt Erleichterung – Aber Achtung, nicht zu kurz denn das Fell dient auch als Sonnenschutz!

Es hilft auch deinen Hund öfter zu bürsten und vom überschüssigen Unterfell zu befreien, denn das Fell lüftet so besser aus

Lass deinen Hund ruhig auf dem blanken Boden liegen, wenn er seinen angestammten Platz vermeidet so liegt es an der Hitze. Gönn ihm Ruhe.

Hunde mit zuchtbedingt verkürzten Nasen wie zum Beispiel Mops & Co brauchen besondere Schonung, da sie in ihrer Thermoregulation ohnehin eingeschränkt sind. Starke Hitze bedeutet für diese Tiere schnell Lebensgefahr.

Vorsicht bei der Autofahrt mit offenem Fenster. Die Zugluft kann bei Hunden schmerzhafte Augenentzündungen verursachen.

Auf keinen Fall dürfen Tiere im Auto zurückgelassen werden: Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, erleiden sie im heißen Wageninneren schnell irreparable Organschäden oder sogar einen Herzstillstand! Anzeichen für Überhitzung beim Hund sind starkes Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität. Sehr starkes Hecheln, Taumeln, eine dunkle Zunge oder ein glasiger Blick und Erbrechen, lassen darauf schließen, dass der Hund vermutlich bereits einen Hitzeschlag erlitten hat und in akuter Lebensgefahr schwebt.

Wenn Sie einen Hund sehen, der im Auto eingesperrt ist, zögern Sie nicht, sofort die Polizei zu rufen – Sie könnten dem Tier damit das Leben retten!

Erste-Hilfe-Maßnahmen: Das überhitzte Tier muss sofort in den Schatten gebracht werden. Der Körper des Hundes sollte mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser gekühlt werden. Auch das dringend notwendige Trinkwasser darf nicht eiskalt sein. Anschließend muss das Tier umgehend zum Tierarzt – auch, wenn sich sein Zustand durch die Erste Hilfe-Maßnahmen scheinbar verbessert hat.

Wie hilfst du dir selbst und deinem Hund über die heißen Sommertage. Wir freuen uns über deinen Rat. Tipps willkommen, ganz unten in der Kommentarfunktion!

Viele wertvolle Anregungen stammen von der Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V.

Schaut doch mal rein bei den Kollegen: PETA