Beim Clicker-Training können hoch effizient komplexe Lernziele erreicht werden. Doch damit die Click-Clack-Taktik aufgeht, solltest du ein paar Dinge beachten.

  1. Ein Click verpflichtet. Nachdem du das Click-Geräusch gesetzt hast, muss ausnahmslos immer ein Leckerli (oder eine andere Belohnung) folgen.
  2. Kein Kommando. Du solltest deinen Hund niemals mit dem Click-Geräusch zu dir rufen oder locken.
  3. Leise Clicken. Einigen Hunden macht das Click-Geräusch zunächst Angst. Indem du den Clicker am Anfang zum Beispiel in die Tasche steckst, kannst du das Geräusch abdämpfen.
  4. Keine Fernbedienung. Zeige nicht mit dem Clicker auf deinen Hund.
  1. Kleine Leckerlis. Die Belohnung ist unabdingbar, aber dein Hund darf sich nicht satt trainieren. Leckerlis solltest du deshalb zerkleinern, denn pro Trainingseinheit brauchst du zwischen zwanzig und dreißig Belohnungen.
  2. Kein Geiz. Auch kleinste Fortschritte deines Hundes sollten mit dem Clicker belohnt werden.
  3. Kurze Übungseinheiten. Länger als sieben bis acht Minuten sollte ein Clicker-Training nicht andauern.
  4. Eine Übung pro Training. Um deinen Hund langsam an das Clicker-Training zu gewöhnen, solltet ihr mit nur einer Übung pro Trainingseinheit beginnen.
  5. Zuschauer ordern. Sollte die Click-Clack-Taktik nicht aufgehen, kannst du dich beim Training beobachten lassen. Denn falls du trotz Clicker ein Problem mit dem Timing hast, sehen das Außenstehende besser als du selbst.
  6. Kein Druck. Der Vorteil des Clickers ist, dass er so neutral ist. Verderbe dir und deinem Hund diese Lern-Chance nicht, indem du beim Ausbleiben von Erfolg ungeduldig wirst oder schimpfst.
  7. Kein Zwang. Falls eine Übung einfach nicht funktionieren will, ist es vielleicht nicht die richtige für deinen Hund. Genauso gut kann er lediglich einen schlechten Tag haben. Probiert es einfach am nächsten Tag mit einer anderen Übung.
  8. Abschlussritual. Die Trainingseinheit solltest du mit einem deutlichen Ende abschließen – bestenfalls nachdem eine Übung gut geklappt hat.